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Viele Schultern tragen den Erfolg des SV Sorghof, der zum Abschluss der Saison 2015/16 das Double feiern konnte: Meister der Bezirksliga Nord und damit verbunden der Aufstieg in die Landesliga. Ferner der erneute Gewinn des Kreis-Totopokales. Bei der Meisterschaftsfeier im Wolfgangsheim blickte der Verein mit Stolz auf die Saison zurück und ehrte seine Spieler.
 
Sorghof.(er) „Ein Traum wurde wahr, wir haben den Aufstieg in die Landesliga perfekt gemacht!“, so schwebte 1. Vorsitzender Andreas Plößner noch auf Wolke 7 bei der Eröffnung der Meisterfeier des SV Sorghof. Freilich wusste der Vereinsboss auch, was auf seinen Verein zukommt, nämlich dünnere Luft nach diesem waghalsigen Sprung in die neue Spielklasse, wie er es beschrieb.
 
Plößner erinnerte an die Meisterschaft im Jahr 2007. Damals stieg die von Stefan Fink trainierte Elf ungeschlagen in die Bezirksoberliga auf. Jeder dachte, damit sei das Ende der Fahnenstange erreicht. Doch der Verein hat sich in den Folgejahren weiterentwickelt, sich nicht auf dem Erreichten ausgeruht, resümierte Plößner, der den Juni 2014 ins Gedächnis rief: „Thorsten Baierlein haben wir zur rechten Zeit als neuen Trainer verpflichtet und ihm auch in einer schwierigen Phase unser Vertrauen geschenkt“.
 
Dazu gelang es der sportlichen Leitung mit Spielleiter Christian Merkl und 3. Vorsitzenden Oliver Berger, charakterstarke und ehrgeizige Fussballer für den SV Sorghof zu gewinnen. Thomas Götzl und Andreas Weihermüller als routinierte Spieler, dazu ,Carsten Steiner, Harald Zilbauer, Philipp Leinhäupl, Stephan Siegert und Michael Erras von unterklassigen Nachbarvereinen. Sie ergänzten in hervorragender Weise den vorhandenen Kader. Baierlein verstand es, aus dieser Truppe eine verschworene Einheit zu bilden, bei der stets der Teamgeist im Vordergrund stand, so Plößner.
 
Plößner dankte allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben und benannte hier auch die Hauptsponsoren, die dem Verein mit Geld- und Sachspenden unter die Arme griffen. An die Mitglieder und Anhänger richtete Plößner die Bitte, der Mannschaft in der neuen Saison auch dann die Treue zu halten, wenn der Wind nun rauer entgegen bläst.
 
1. Bürgermeister Hans-Martin Schertl stimmte auf das Loblied des 1. Vorsitzenden mit ein. Bereits dreimal habe er beim SV Sorghof Aufstiegsfeiern miterleben können. Als Stadtoberhaupt sei er stolz auf die „Fussballhochburg Vilseck“ mit seinen drei Fußballvereinen. „Der Erfolg hat viele Väter“ sagte Schertl, der dem SV im neuen Umfeld viel sportlichen Erfolg wünschte und einen exklusiven Spielball an Spielführer Udo Hagerer übergab.
 
Sympathie und Wertschätzung versprühten die Glückwunschreden der Nachbarvereine. Für den Patenverein FV Vilseck gratulierte 1. Vorsitzender Robert Liermann. Er übergab den FV-Wimpel mit neuem Logo und einen Spielball. 1. Vorsitzender Stefan Weiß vom 1. FC Schlicht überreichte eine Holztafel mit Inschrift. Von der die JFG "Obere Vils" gab es aus den Händen von Sprecher Peter Lehner einen weiteren Spielball. Für den BFV gratulierte Spielleiter Thomas Graml ebenso mit einem runden Leder. Brauereichef Anton Bruckmüller und Pressesprecher Wilhelm Ertl rundeten den Reigen der Redner ab.
 
Trainer Thorsten Baierlein hob den Zusammenhalt seines Teams und den Siegeswillen der einzelnen Spieler hervor. Diese Stärken hätten in der Nervenschlacht der Endphase der Saison den Ausschlag zugunsten des SV Sorghof gegeben. Sechs Siege in Folge habe sein Team da einfahren können. Sehr wichtig sei ihm auch die enge Verknüpfung mit der zweiten Mannschaft und seinem Co-Trainer Joachim Graf. Den Sonderpreis als "Trainingsfleißigster" erhielt Thomas Götzl. An 83 von 86 Einheiten war Götzl an Bord. Knapp hinter ihm: Max Bruckner (82), gefolgt von Andreas Meyer und Udo Hagerer (je 80).

Zu guter Letzt nahmen Oliver Berger und Georg Specht die Ehrung und Verabschiedung verdienter Spieler vor. Herausragend war die Trefferquote von Udo Hagerer. 36 Treffern steuerte der "Torschütze vom Dienst" zum Erfolg bei. Ein Novum schaffte Max Ritter: als Multitalent spielte er 11-mal im Tor (davon 9 Einsätze in der Ersten) und 14 mal als Stürmer im Reserveteam. Dort traf er 12 mal ins gegnerische Tor und wurde damit Torschützenkönig der 2. Mannschaft.

Ehrungen Meisterschaftfeier 2016

Mit Dank und Wehmut wurden verdiente Spieler verabschiedet: Michael Deinzer (731 Spiele), Benjamin Kraus (637) und sein Bruder Stephan Kraus (553) hängen die Fussballschuhe ebenso an den berühmten Nagel wie Harald Zilbauer (113 Einsätze). Aus beruflichen Gründen muss Max Bruckner (146 Spiele) den Verein verlassen.

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